Was Sie schon immer wissen wollten

Was macht ein Schäfer? Warum sind Schafe wie Rasenmäher? Und wie wird die Wolle produziert?

Locwool - Die Süddeutsche Schafwolle

Wissens­wertes

Über den Schäfer

Zwischen Tradition und Moderne, Natur und Büro

Der Schäfer in der heutigen Zeit lebt im ständigen Spagat zwischen Tradition und Moderne. Er übt sein Handwerk aus wie die Hirten vor 2000 Jahren, sein wichtigstes Werkzeug: seine Augen. Mit ihnen beobachtet er seine Herde. Fressen alle? Lahmt jemand? Sind alle Gesund?

Tägliches Ziel seiner Arbeit, eine satte, zufriedene und gesunde Herde mit der er von Weide zu Weide zieht. Im Gepäck viel Gefühl für die Eigenarten seiner Schafe aus jahrelanger Erfahrung.

Schäfer sein lernt man nicht aus einem Buch sondern aus der täglichen Arbeit an den Schafen. Hüten, Klauenpflege, Lammzeit, Krankheiten, die Schur der Schafe zusammen mit Jahreszeiten, Wetterkapriolen wie Hitze, Trockenheit, Sturm, Nebel, Kälte, Hochwasser, Matsch, ... formen einen jeden Tag und fordern jeden Tag unzählige Entscheidungen um sich in diesem Spektrum zu behaupten.

Und doch liegt die Kraft in der Ruhe und in dem Vertrauen, dass jeder Tag, der kommt viel Arbeit bringt und am Abend eine satte und zufriedene Herde. Sein Umfeld, moderne Landwirtschaft, die ihn in die äußeren Ränder der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung drängt. Flächen für Spezialisten, Magerstandorte, Steilhänge, unwegsames Gelände, Überschwemmungsgebiet.

Hier formt die Schafhaltung seit Jahrhunderten einzigartige Lebensräume für speziell angepasste Pflanzen und Tiere. Dazu Verordnungen, Dokumentation, Ämter, Kontrollen, Satellitenbilder, was ein notweniges übel ist um in der modernen Welt überleben zu können.

Über die Schafhaltung

Das Schaf ist mehr als nur Wolllieferant

Schafweiden sind Lebensräume für unzählige Tiere und Pflanzen und wichtiger Bestandteil der traditionellen Kulturlandschaften in Süddeutschland.

Die ökologisch so überaus wertvollen Magerrasen wären beispielsweise ohne die jahrhundertelange Beweidung mit Schafen nicht entstanden. Die Rasenmäher auf vier Beinen leisten also einen unschätzbaren Beitrag zur Biodiversität.

Dabei ist die Schäferei eine besonders tierwohlgerechte und ressourcenschonende Form der Tierhaltung. Das Schaf weidet in Bayern und Baden-Württemberg traditionell den ganzen Sommer über auf ungedüngten Almen- und Wiesenflächen.

Die Schafhaltung ist eine extensive Form der Landwirtschaft – und das ist gut so! Denn hier herrscht genau deswegen noch Strukturreichtum und Artenvielfalt. Damit lohnt sich die Mühe der Schäferinnen und Schäfer gleich doppelt: Neben der Erzeugung von Lammfleisch und Wolle werden Kulturlandschaft und Biodiversität erhalten.

Derzeit gibt es in Bayern ca. 6000 Betriebe mit Schafhaltung, davon 200 Vollerwerbsbetriebe. Es sind ca. 15 Schafrassen vertreten, meist ist es das Merinolandschaf, das gut angepasst an den Standort ist und marsch- und pferchfähig ist.

Die Schafe finden ihren "Einsatz" in der Beweidung von Trocken- und Magerrasen, Almen, Donaudämmen, Truppenübungsplätzen, Ausgleichsflächen, Biotopen.

Über die Wolle & Wollproduktion

Zwischen Tradition und Moderne, Natur und Büro

Wolle erlebt derzeit als Naturfaser mit hoher Funktionalität eine unglaubliche Renaissance.

Sie verfügt über hervorragende Eigenschaften hinsichtlich der Thermoregulation, denn sie wärmt im Winter und kühlt im Sommer.

Sie ist pflegeleicht und geruchshemmend. Außerdem weist sie Schmutz und Wasser ab, sie ist nicht allergen und kaum entflammbar. Sie ist ein durch und durch überzeugendes Naturprodukt, innovativ und traditionell.

Die Schafe werden 1 mal jährlich (Bergschafrassen 2 mal) zur Wollgewinnung geschoren. Der Zeitpunkt ist hierbei dem Betrieb und der Witterung angepasst. Die Schur findet mit elektrischen Schermaschinen statt immer immer möglichst tierschonend. 

Weiterverarbeitung der Wolle:

  • Schafe

    Schafe

    in der Herde
  • Schafe

    Ein kleines Lamm

    kurz nach der Geburt
  • Schafe

    Ganzjährig Draußen

    Auch im Winter fühlen sich die Schafe draußen wohl
  • Schafe

    Landschaftspfleger

    auch für Schlossherren
  • Ein frisch geborenes Lamm

    Mutterliebe

    zum frisch geborenen Lamm
  • Schafe Locwool

    Schafhaltung

    mit malerischer Aussicht
  • Schafe

    Schafherde

    zur Pflege des Geländes
    Locwool - Die süddeutsche Schafwolle

    Kontakt

    Locwool - Die süddeutsche Schafwolle
    Ansprechpartner: Herr Dieter Mack
    Halheim 64 . 73479 Ellwangen

    Telefon: +49 174 1980226
    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Partner & Förderung

    Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR)